KardexMlog Imagebrochüre - page 58

Wenn die Osterhasen das Werk
verlassen haben und die Niko­
läuse noch nicht in Produktion
sind, schlägt in der Schokola­
denproduktion die Stunde der
Techniker. Ein knappes Zeit­
fenster zwischen den Saisons
nur bleibt für Instandhaltung,
Wartung und Modernisierung.
Zwar läuft die Produktion auch
in dieser Zeit weiter, „gesün­
digt“ werden will ja immer,
aber eben nicht unter Volllast.
So auch beim Schweizer Choco­
latier Lindt & Sprüngli. Dessen
Fördertechnik zur Anbindung der
Produktion am Standort Aachen
wurde durch Kardex Mlog in
kurzer Zeit umfassend moder­
nisiert und neu organisiert. Seit
Mai 2015 glänzt die Anlage
nun mit mehr als verdoppelter
Leistung.
Blaue Stunde in der Schokoladenfabrik
Die Ver- und Entsorgung der Produktion ist der Pulsschlag jedes Be-
triebs, die Förderstrecken die Hauptschlagader jeder Anlage. Umso
wichtiger ist eine sorgfältige Planung aller Arbeiten und Projektschritte
in diesen Bereichen, um den reibungslosen Betrieb nicht zu gefährden.
So auch bei Lindt & Sprüngli in Aachen. Hier steht eine von insgesamt
acht Produktionsstätten, die der Züricher Hersteller von Premium-Scho-
koladen in Europa und in den USA betreibt und in denen Produkte wie
Pralinés, Schokoladentafeln und natürlich der berühmte Lindt Goldhase
entstehen. Dieser glänzende Meister Lampe erblickte in den 50er Jahren
das Licht der Welt und zählt mittlerweile in über 40 Ländern zur Os-
tertradition. Über zahlreiche Tochtergesellschaften und Niederlassun-
gen sowie unabhängige Distributoren werden sämtliche Produkte rund
um den Globus vertrieben. Damit zählt die Lindt & Sprüngli Gruppe zu
den mit Abstand erfolgreichsten Premium-Schokoladeunternehmen der
Welt.
Lindt & S rüngli
Lebensmittel
58 ]
[
Firmengebäude Lindt Sprüngli Aachen
Schrittweise Modernisierung
In Aachen hatte Kardex Mlog
2012 als Generalunternehmer für
die Logistikgewerke ein neues
vollautomatisches Hochregal-
lager errichtet. Nun stand die
Modernisierung der Fördertech-
nik innerhalb der vierstöckigen
Produktionsanlage und der An-
bindung an das Hochregallager
an. „Ein nicht allein technisch
bedingter Engpass“, so Sebas-
tian Haist, Projektleiter auf Sei-
ten der Kardex Mlog, „auch die
baulichen Gegebenheiten pass-
ten nicht mehr zu den heutigen
Anforderungen an den Material-
fluss.“ Um die Anlage, die seit
vielen Jahren im Vierschichtbe-
trieb im Einsatz ist, wieder auf
den Stand der Technik zu brin-
gen, erneuerte Kardex Mlog die
komplette Fördertechnik und
ersetzte rund 185 Antriebe mit
Steuerungen. Hinzu kamen zahl-
reiche bauliche Veränderungen.
Nach ersten Vorarbeiten im No-
vember 2014 blieb Kardex Mlog
die Zeit von Januar bis Juni für
die tiefgreifenden Maßnahmen.
Die Modernisierung der einzel-
nen Stockwerke erfolgte suk-
zessive in einzelnen Schritten. 11
Werktage benötigte Kardex Mlog
pro Umbaustation, davon entfie-
len alleine drei für Bauarbeiten
wie zum Beispiel Wanddurchbrü-
che, die durch die Reorganisation
und Verlegung der Förderstre-
cken nötig wurden. Eng war dabei
nicht nur der Terminplan, sondern
immer wieder auch die Arbeits-
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