KardexMlog Imagebrochüre - page 62

Bei der Errichtung und Integration des neuen Hochregallagers der Salz-
burgMilch hatte Generalunternehmer Kardex Mlog unterschiedliche Tem-
peraturzonen ebenso zu berücksichtigen, wie die unterschiedliche Verweil-
dauer der Milchprodukte im Lager. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Nach der Erweiterung lagern heute auf rund 7.000 Palettenstellplätzen
Käse, Milch und andere Molkereiprodukte bei jeweils optimalen Bedingun-
gen in ein und demselben Lager. Die SalzburgMilch produziert in Salzburg
Milchprodukte für den euro­päischen Markt. Keine 24 Stunden nachdem
die Milch von den österreichischen Höfen abgeholt und die Verarbeitung
begonnen wurde, sind die ersten Gebinde schon im Handel. Bei den übri-
gen Produkten kann es, je nach gewünschter Reife, sehr viel länger dauern.
Und auch dann gibt es erhebliche Unterschiede:
Käse beispielsweise wird entweder in spezielle Reifebetriebe ausgelagert
oder aber lagert bis zum optimalen Zeitpunkt beim Hersteller.
Kühllager für die Lebensmit­
telindustrie zeichnen sich häu­
fig durch eine produktbedingte
Komplexität aus und erfordern in
Planung und Realisation viel Er­
fahrung und Branchenkenntnis.
SalzburgMilch
Molkerei
Die Auslieferung erfolgt entweder als Blockware oder geschnitten. Der
Schnitt wiederum wird ebenfalls von externen Anbietern übernommen.
Die Ware wird also zunächst komplett ausgelagert, um wenig später als
Schnittkäse der Produktion wieder zugeführt zu werden. Obendrein hat je-
des Produkt in den unterschiedlichen Verarbeitungsstufen jeweils andere
Temperaturvorlieben, denen bei der Lagerung Rechnung getragen werden
muss. ImWarmlager liegt die Durchschnittstemperatur bei 15° C, im eigent-
lichen Kühllager bei 4° C. Aus Platzgründen muss das Absenken der Palet-
tentemperatur nach Verlassen der Produktion besonders schnell erfolgen.
In der Regalanlage wurden daher Schnellkühlplätze installiert, welche die
warmen Paletten in kurzer Zeit und individuell herunterkühlen. Abhängig
von Produkt und Gebindegröße ist dazu die jeweilige Kühlzeit im Artikel­
stamm hinterlegt. So können die Paletten bereits nach der Mindestzeit
den Schnellkühlplatz verlassen. Der Lagerverwaltungsrechner übernimmt
dann die Platzverwaltung und lagert die gekühlte Ware ins Regal um. Für
die Spezialisten der Kardex Mlog, die bereits zahlreiche Kühllager geplant
und realisiert haben, eine spannende, aber keineswegs unlösbare Aufgabe.
Die Euro- bzw. Düsseldorfer Paletten werden durch die
vier RBG in 75 Meter langen Gassen eingelagert.
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