KardexMlog Imagebrochüre - page 72

nobilia, Deutschlands größter
Hersteller von Einbauküchen,
betreibt im ostwestfälischen
Verl zwei Werke, die sich noch
vor kurzem ein gemeinsames
Plattenlager teilten. Um die
Abläufe in den beiden zehn Ki­
lometer voneinander entfernten
Betrieben zu optimieren, errich­
tete Kardex Mlog ein zweites
Hochregallager, das in zwei Gas­
sen Platz für fast 15.000 Arbeits­
platten und 12.000 Halbformate
bietet.
nobilia
Möbelindustrie
Die 24 Meter hohen MTwin verfügen über jeweils zwei
Säulen und sind daher prädestiniert für die Aufnahme
großer und schwerer Lasten. Das Kommissionieren
der fast sechs Meter langen Einzelplatten findet
direkt auf dem RBG statt.
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Das Werk II in Verl-Kaunitz wurde durch die nobilia-Werke J. Stickling
GmbH & Co. KG 2006 in Betrieb genommen. Seitdem wurde die Produkti-
on auf dem Gelände kontinuierlich gesteigert. Um die Versorgung mit den
Einzelteilen zu sichern und um das Plattenlager im Werk I zu entlasten,
entschied man sich für die Errichtung eines neuen Hochregallagers durch
die Kardex Mlog, die zuvor schon verschiedene Projekte in beiden Werken
realisiert hatte. Das Neuenstädter Unternehmen hat in den vergangenen
Jahren eine Reihe von Niederlassungen im In- und Ausland eröffnet, um
auch im geografischen Sinne noch näher am Kunden zu sein.
Der Auftrag für das Projekt in Kaunitz ging an die Niederlassung Nord in
Bad Salzuflen, keine 40 Kilometer vom Firmengelände entfernt. „Die kur-
zen Wege erleichtern nicht nur die eigentliche Projektabwicklung“, so Nie-
derlassungsleiter Frank Labes, „sie erlauben auch schnelle Reaktions­zeiten
im Fall des Falles“.
Massenweise Einzelstücke
Jede der rund 450.000 nobilia-
Küchen, die jedes Jahr in Deutsch-
land gefertigt werden, ist ein
Einzelstück. „Der Trend zur In-
dividualisierung hält seit Jahren
an“, berichtet Andreas Wag-
ner, Werkleiter des Werks II bei
Deutschlands größtem Hersteller
von Einbauküchen. „Von den über
2.000 Küchen, die unsere Pro-
duktion jeden Tag verlassen, ist
keine genauso wie die andere.“
Dem persönlichen Geschmack
sind praktisch keine Grenzen ge-
setzt: Von der Landhausküche im
mediterranen Stil bis zum stylish-
coolen Loft-Ambiente reichen
die Möglichkeiten im eigenen­
Zuhause innenarchitektonische
Akzente zu setzen. Von Farben
und Ober­flächen einmal ganz zu
schweigen.­
Der Gesamteindruck steht und
fällt mit den Fronten der Küchen-
möbel und der Arbeitsplatte, die
meist die Optik dominiert. Auf
mehr als 1.200 Stellplätzen ver-
teilen sich daher die unterschied-
lichsten Platten im Werk Verl-
Kaunitz zu Stapeln von bis zu 3,5
Tonnen Gewicht – soviel wie ein
kleiner LKW. Vor der Erweiterung
mussten eben diese Platten wie
auch die soge­nann­ten­ Halbfor-
mate und Nischen­ver­klei­dungen
im Hauptwerk vorkommissio­niert
und in die ­Kaunitzer Produktions-
anlage transportiert werden, wo
sie dann weiter verarbeitet wer-
den konnten. Das ­eigene Platten-
lager sichert der Fertigung nun-
mehr eine ebenso zuverlässige
wie reibungslose Versorgung mit
den Komponenten. Zudem wird
das Arbeitsplattenlager im Werk I
spürbar entlastet. „Damit konnten
wir die Produktivität beider Werke
weiter erhöhen“, so Wagner.
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