Auftrag über RBG und Fördertechnik für Daiichi Sankyo - Erweiterung des Hochregallagers bei Pharmahersteller

Neuenstadt/Pfaffenhofen – Die M+W Process Industries GmbH erweitert das bestehende Hochregallager des Pharmaunternehmens Daiichi Sankyo am Standort Pfaffenhofen um zwei Gassen. Kardex Mlog liefert hierzu die neuen RBG und die Fördertechnik. Im Zuge dieses Projektes wird auch die bestehende Fördertechnik durch Kardex Mlog-Produkte ersetzt bzw. erweitert. Das Auftragsvolumen für Kardex Mlog liegt bei ca. 750.000 Euro.



Im 60 km nördlich von München gelegenen Pfaffenhofen produziert Daiichi Sankyo pharmazeutische Bulk- und Fertigarzneimittel sowie Klinikmuster. Nach der Erweiterung des bestehenden Lagers sollen hier künftig jährlich mehr als 40 Millionen Packungen und vier Milliarden Tabletten für den weltweiten Export hergestellt werden.

 

Im Neubau installiert Kardex Mlog zwei MSingle Regalbediengeräte (RBG) des Typs B inklusive S7-Steuerungstechnik und Gangausrüstung. Die einsäuligen RBG mit einer Höhe von je 27 Metern verfügen über einfach tiefe Teleskopgabeln zur Lastaufnahme. 

 

Parallel werden auch Teile der Bestandsanlage modernisiert. Die vorhandene Fördertechnik im Hochregallager ersetzt Kardex Mlog komplett durch eigene Technik und erweitert  den Warenausgang um einen zusätzlichen Abgabebereich. Komponenten wie die Konturenkontrolle werden den neuen Gegebenheiten angepasst. Sämtliche neuen Bauteile werden  in die bestehende Visualisierung integriert.

  

Kardex Mlog kann bei der Realisierung nicht nur auf die Erfahrung aus zahlreichen Projekten in der Pharmaindustrie zurückgreifen, sondern versteht sich auch auf den Umbau im laufenden Betrieb.

  

Entsprechend kurz ist die Projektlaufzeit: Lieferung und Installation der Komponenten ist im August 2011, die Abnahme ist für Oktober 2011 geplant. Der gesamte Austausch der Fördertechnik wird an  arbeitsfreien Wochenenden bzw. in Betriebsruhezeiten erfolgen, so dass ein störungsfreier Betrieb gewährleistet ist.

 

Über Daiichi Sankyo:
Daiichi Sankyo entwickelt und produziert innovative Arzneimittel, um wirksame Therapien für bislang unzureichend behandelte Krankheitsbilder anbieten zu können. Das gilt für Patienten in Industriestaaten ebenso wie für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Der Konzern ist 2005 aus der Fusion der beiden japanischen Traditionsunternehmen Daiichi und Sankyo ent-standen und gehört heute mit einem Jahresumsatz von über 8,5 Milliarden Euro und aktuell über 30.000 Mitarbeitern zu den 20 führenden Pharmakonzernen der Welt.

 
Das Unternehmen vermarktet Arzneimittel gegen Hypertonie, Hyperlipidämie und bakterielle Infektionen. In seiner Forschung und Entwicklung konzentriert sich Daiichi Sankyo auf neuartige Therapien in den Bereichen thrombotische Erkrankungen, Onkologie, Herz/Kreislauf und Stoff-wechselerkrankungen. Mit dem „Hybridmodell“ hat Daiichi Sankyo eine Konzernstrategie entwi-ckelt, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten in den verschiedenen Arzneimittel-märkten gerecht werden und Wachstumsmöglichkeiten nutzen soll.

 
Der Hauptsitz des Unternehmens ist Tokio. Seine Europazentrale befindet sich in München. Daiichi Sankyo Europe besitzt Niederlassungen in zwölf europäischen Ländern sowie eine glo-bale Fertigungsstätte in Pfaffenhofen, Deutschland.

 

Weitere Informationen zum Unternehmen unter www.daiichi-sankyo.de, www.daiichi-sankyo.eu


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