Whitepaper Food & Beverage: Spezifische Anforderungen an die Intralogistik im Food & Beverage Bereich

Whitepaper Food and Beverage

Die wachsende Vielfalt an Artikeln und Gebinden, der Trend zu Mischpaletten, strengere gesetzliche Richtlinien, Platzprobleme oder ein zunehmender Kostendruck sind für die gesamte Lebensmittel- und Getränkeindustrie relevant und wesentliche Faktoren für eine Neuordnung der logistischen Prozesse. Je nach Marktsegment kommen spezifische Herausforderungen hinzu.



In der Getränkeindustrie führt die zunehmende Vielfalt an Artikeln und Gebinden bei schrumpfenden Losgrößen zu einer Neuordnung der logistischen Prozesse. Die manuelle Lagerung von Bier, Wasser und Erfrischungsgetränken wird vermehrt durch leistungsfähige automatisierte Lösungen ersetzt werden, die den spezifischen Anforderungen der Branche gewachsen sein müssen.

 

Die Herausforderungen an die Intralogistik in der Getränkeindustrie sind im Einzelnen:

  • Wachsende Vielfalt bei Artikeln und Gebinden
  • Kaum einheitliche Gebindearten und -größen
  • Trend zu Mischpaletten
  • Aufwändiges Leerguthandling
  • Blocklagerung immer seltener geeignet
  • Trend zur Heckbeladung (statt Seitenbeladung)
  • Tourengerechtes Sequenzieren von bis zu 500 Voll- und Mischpaletten pro Stunde
  • Chargen müssen rückverfolgbar sein
  • Qualität der Ladungsträger nicht immer maschinengerecht

 

Seit dem Aufheben der EU-Milchquoten im Jahr 2015 hängt das wirtschaftliche Überleben der Molkereibetriebe heute stärker denn je vom eigenen Wachstum und möglichst effizienten Prozessen in der Frischelogistik ab. Der Trend geht zu größeren Produktions- und Lagerkapazitäten an zentralen Orten, um die hohen Erwartungen des Handels an Flexibilität und Lieferfähigkeit erfüllen zu können.

 

Die logistischen Herausforderungen in der Molkereibranche im Überblick:

  • Wachsende Vielfalt bei Artikeln und Gebinden
  • Chargenverwaltung und -Rückverfolgung
  • Frischeprodukte mit kurzen Lagerzeiten bis zum Erreichen des MHDs
  • Temperaturgeregelte Umgebung im Lager-, Kommissionier- und Warenausgangsbereich
  • Tourengerechte Bereitstellung von Paletten in der richtigen Sequenz für die schnelle Lkw-Abfertigung
  • Trend zu Mischpaletten aus Gebinden und Einzelprodukten
  • Häufigere Auslieferungen durch kleinere Kundenaufträge
  • Arbeitsplatzergonomie in der Kommissionierung


Der Markt für Tiefkühlprodukte wächst von Jahr zu Jahr und der Lebensmitteleinzelhandel baut Sortiment und Flächen für Convenience-Artikel kontinuierlich aus. In diesem Zuge entwickelt sich auch der Bedarf an geeigneten Produktions- und Lagerkapazitäten entlang der gesamten Lieferkette. Die dafür erforderliche Infrastruktur benötigt Intralogistiksysteme und -prozesse mit maximaler Effizienz, Leistung und Verfügbarkeit.

 

Besonderheiten beim Planen und Bauen von Tiefkühllagern:

  • Gebäudehülle möglichst kompakt dimensionieren
  • Minimieren von Durchgängen und Schleusen
  • Einsetzen von Schnelllauftoren und Luftschleiern
  • Verwenden kälteresistenter Technik, Materialien und Betriebsstoffe
  • Kaltluftströmung auf Regalbau und Lagergut abstimmen
  • Wärmeabstrahlung durch Motoren, Antriebe und Frequenzumrichter im Kältekonzept berücksichtigen
  • Unnötige Leerräume vermeiden
  • Bestmögliche Ergonomie in der Kommissionierung realisieren
  • Vereinfachen von Service- und Reparaturarbeiten durch Steck- und Schraubverbindungen
  • Brandschutz-Vorschriften für Kühl- und Tiefkühllager beachten

 

Erfahren Sie mehr über die logistischen Anforderungen der Molkerei,-Tiefkühl oder Getränkebranche und über unsere Lagerlösungen in unseren Whitepaper!

 

Hier geht's zum Download

 

 
OK